Social Prototyping

The social side of prototyping

Archiv für Mai, 2011

Innovation Treasure Hunt

Der derzeit wohl visuell ansprechendste Innovationsprozess stammt aus den Niederlanden: Hinter der FORTH innovation method stecken im Grunde nur die 5 Schritte

  1. Full Steam Ahead (Projektbrief, Team und Setup)
  2. Observe & Learn (Trendanalyse und Kundenbeobachtung)
  3. Raise Ideas (Kreativitätstechniken)
  4. Test Ideas (Kundenfeedback)
  5. Homecoming (Review und Business Case)

Statt dröger Stage-Gate-Grafik verpacken die Macher das Ganze jedoch in eine Landkarte und zeigen damit einmal mehr, dass mit der richtigen Visualisierung abstrakte Themen auf einmal greifbar und emotional erlebbar werden (unbedingt klicken & vergrößern):

Buchempfehlung zur Visualisierung mit Landkarten:
Jean Klare: Atlas der Erlebniswelten (Eichborn Verlag)

Effectuation: Start with your means

Am Beispiel der schweizer Firma Freitag mit ihren berühmten Tragetaschen zeigt IMD Professor Stuart Read, wie Unternehmer mit dem Effectuation-Ansatz neue Geschäftsideen entwickeln können:

Mehr zum Thema:
Sarasvathy, S. D. (2001): Causation and effectuation: Toward a theoretical shift from economic inevitability to entrepreneurial contingency, The Academy of Management Review, 26 (2).

Seminar “Business Design”

Geschäftschancen finden, Geschäftsmodelle visualisieren, Innovationsteams entwickeln, und “schlanke” Produkte implementieren: Das sind einige der Themen, die Bernhard Doll vom 17.-24.05.2011 im Seminar “Business Design” an der TU München diskutieren wird. Das Seminar ist Teil des Executive MBA-Programms “Innovation & Business Creation” der TU München und Handelshochschule Leipzig (HHL), das vor Kurzem in das neue Semester gestartet ist.

Einige Folien aus dem Seminar können unter folgenden Links geladen werden:

Vorlagen für Service Design

Aus Belgien kann man neuerdings ein Toolkit zur Einführung in das Thema Service Design beziehen. Das Kit umfasst eine Reihe vorgestalteter Plakate, z.B. für eine SWOT oder einen Service Blueprint. Dazu kommen verschiedene Word-Templates mit Anleitungen, die auch Nicht-Sozialwissenschaftlern erleichtern sollen, etwa eine Fokusgruppe oder eine User-Experience-Analyse durchzuführen. Sogar ein Projektbrief mit Zielvereinbarung für ein Service Design Projekt gibt es als Vorlage.

Bild©servicedesigntoolkit.org

Unter www.servicedesigntoolkit.org lassen sich alle Dokumente herunterladen oder gegen eine Schutzgebühr bestellen.

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