Social Prototyping

The social side of prototyping

Archiv für Februar, 2011

Software Engineering Doesn’t Work!

Glenn Vanderburg zeigt auf der “Lone Star Ruby Conference 2010″ in einem Vortrag seine eigene Theorie, wie das berühmte “Wasserfall-Modell” durch missglückte Visualisierungen in einer akademischen Veröffentlichung Einzug in die Software-Entwicklung erhalten hat.

Für alle, die noch einmal ausführlich nachlesen wollen:
Royce, W. (1970): Managing the development of large software systems, IEEE WESCON, p. 1-9.

The art to communicate and troubles with Six Sigma

In einem Videobeitrag auf dem Internetportal des Process Excellence Networks (PEX) beschreibt Charles Faulkner, warum Menschen auf Basis von Emotionen, Empfindungen und ihrer mentalen Vorstellungskraft Entscheidungen treffen – und nicht auf Basis von Daten und Zahlen. Metaphern, die wir in Bezug zu unserer physikalischen Realität bringen können, helfen uns, Abstraktes zu kommunizieren und verstehen.

Der weit verbreiteten Managementmethode Six Sigma stellt er hingegen ein schlechtes Zeugnis aus. So beruht die Methode weitgehend auf Dingen, zu denen wir keinen “greifbaren” Bezug in unserer vorstellbaren Realität herstellen können: Zu Zahlen, Daten und abstrakten Informationsbeschreibungen, die die kognitiven Fähigkeiten von Managern vielfach übersteigen. Das fängt beim Namen schon an: Six Sigma.

Journal of Visualized Experiments

JoVE geht einen neuen Weg für wissenschaftliche Publikationen: Das Journal of Visualized Experiments veröffentlicht Forschungsergebnisse aus Biologie, Medizin und Chemie, indem Videos über Experimente und Labortechniken gedreht werden. Unter www.jove.com können Abstracts gelesen, Literaturverzeichnisse eingesehen und natürlich die Videos angeschaut werden. Das JoVE veröffentlicht nur begutachtete Beiträge, um so in der Liga der ernstzunehmenden wissenschaftlichen Journals mitzuspielen. JoVE macht sich dabei die Vorteile belebter Bilder zu Nutze: Komplexität reduzieren, Wissen einfach und eingängig vermitteln. Videos bringen noch einen weiteren Faktor ein: Zeit. In Videos kann die zeitliche Dimension von naturwissenschaftlichen Experimenten realistisch dargestellt werden. Warum nicht auch für andere wissenschaftliche Disziplinen?!

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